Neue Förderrichtlinien für Einbruchschutz von der KFW-Bank

4. April 2016

Zum 1. April 2016 traten für Bauherren mit energiesparenden Immobilien neue Förderrichtlinien in Kraft. Doch auch für den Einbruchschutz gibt es nun einen höheren Zuschuss. Seit 2009 verzeichnet die Kriminalstatistik einen Anstieg bei Einbrüchen und Wohnungseinbruchsdiebstählen. Jährlich werden ca. 150.000 Fälle bekannt, in denen sich der Schaden auf über 420 Millionen Euro beläuft. Die Polizei rät dagegen einerseits zu einem sicherheitsbewussten Verhalten (ebenso in der Nachbarschaft), aber auch dem Einbau von Sicherheitstechnik, da hierdurch mehr als 41 Prozent der Einbrüche verhindert werden könnten.

Das Programm "Altersgerecht Umbauen" beschert Immobilienbesitzern neue Möglichkeiten

Künftig gibt es zwei Varianten der Förderung, um beim Thema Einbruchschutz aufzurüsten:
  • Zuschüsse und
  • zinsgünstige Kredite,
um die Sicherheit des Eigentums zu verbessern. Wer die zweite Variante in Anspruch nimmt, kann eine Förderung von maximal  50.000 Euro für jede Wohneinheit mit einer Kreditlaufzeit von vier bis höchstens 30 Jahren erhalten. Der Effektivzins wird hierbei auf 0,75 oder 0,85 Prozent pro Jahr beschränkt. Immobilienbesitzer, die lieber einen reinen Zuschuss erhalten möchten, können bis zu 1.500 Euro je Wohneinheit geltend machen.

Auch neue Sicherheitssysteme werden gefördert

Zusätzlich können folgende Sicherheitssysteme gefördert werden:
  • einbruchhemmende Gitter und Rollläden
  • Nachrüstsysteme für Fenster
  • einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren
  • Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (mindestens Grad 2)
  • Bewegungsmelder
  • Beleuchtung des Eingangsbereichs
  • Einbau von Türspionen
Tipp: Es ist problemlos möglich, die Maßnahmen gegen Einbrüche mit jenen der Energie- und Barrierereduzierung zu kombinieren, um weitere Förderprodukte der KfW für sich zu nutzen. Die hierzu benötigten Antragsformulare erhalten Sie auf der Webseite der KfW-Bank.